Thermografie in der Werkstoffprüfung

Effiziente zerstörungsfreie Prüfung vieler Materialien und Fehlertypen 

  • Zerstörungsfreie Prüfung mit einer Infrarotkamera spart Zeit und Kosten
  • Analyse von prozessimmanenten Temperaturdifferenzen oder extern eingebrachten Wärmeströmen
  • Pulsierende Anregung erlaubt Detektion tiefer gelegener Fehlstellen
  • In-line Anwendung zur permanenten Qualitätskontrolle möglich

Details zur Werkstoffprüfung

Infrarotkameras vermindern Prüfschrott und -abfälle

Materialprüfung mittels Infrarot-Thermografie spart Kosten und Zeit, da die Prüfstücke nicht zerstört werden sondern weitere Tests mit ihnen vorgenommen werden bzw. Qualitätsmängel ausgebessert werden können. Da das Verfahren auch bei einer großen Breite von Materialien einsetzbar ist und viele völlig unterschiedliche Mängel detektierbar sind, bietet die Infrarotkamera für immer neue Anwendungen eine gute Lösung. Dabei ist ebenso von Vorteil, dass nicht wie bei anderen Prüfverfahren wie der Ultraschallprüfung nur kleinere Flächen gleichzeitig kontrolliert werden können sondern es ist ein großflächiges und damit effizientes Prüfen möglich.

Passive Thermografie und aktive Wärmefluss-Thermografie finden Fehler

Wesentliche Unterschiede im Einsatz der Thermografie in der Materialprüfung ergeben sich aus der  Grundlage aus denen die gemessenen Temperaturverteilungen resultieren. Zum einen können sie aus einem Wärmeeintrag in das Prüfstück direkt im Produktionsprozess  herrühren. In diesem Fall spricht man von passiver Thermografie. Zum anderen kann ein Wärmestrom im Prüfstück durch einen externen Energieeintrag hervorgerufen werden. Wird zum Beispiel mittels Blitzlampe oder Halogenstrahler eine Erwärmung des Prüfstücks erzielt und dann gemessen, handelt es sich um eine aktive Wärmefluss-Thermografie.

Lock-in Thermografie in Softwarepaket IRBIS ® 3 integriert

Die aktive Wärmefluss-Thermografie kann durch eine pulsierende Anregung des Prüfstücks noch genauer Fehlstellen detektieren. Dadurch ist es sogar möglich, Fehler aufzudecken, die sich in tieferen Schichten befinden. Derartige spezielle Auswertealgorithmen wie die Lock-in Thermografie sind schon als Modul in dem Softwarepaket IRBIS ® 3 integriert. Ihre Anpassung an die konkrete Applikation kann einfach und schnell erfolgen. InfraTec kann eine solche Anpassung ihrer Infrarotkamera auch kundenspezifisch vornehmen und damit eine komplette thermografische Testlösung anbieten.

Wärmebildkameras für diese Anwendung

Praxisbeispiel

Thermografie in der Qualitätssicherung

Wärmekraftwerke der SIEMENS AG sind heute mehr denn je komplexe High-tech Produkte. Sie gewährleisten weltweit eine kontinuierliche und zuverlässige Energieversorgung von Industrie und Bevölkerung, wobei sie die fossilen Energieträger hoch effizient und damit besonders umweltschonend nutzen. Um dies zu ermöglichen, ist die höchste Qualität jeder einzelnen Komponente unabdingbar. Stark beanspruchte Teile wie die Turbinenschaufeln werden daher mit modernster zerstörungsfreier Prüftechnik getestet, wie z. B. mit der Thermografie.

Lesen Sie mehr über den Einsatz der ImageIR ® 8320 zur Qualitätssicherung bei der Siemens AG