IROD - Objektüberwachung mit Wärmebildkameras
Alle Körper geben in Abhängigkeit von ihrer Temperatur Wärmestrahlung ab, deren Intensität von Infrarotkameras bzw. Wärmebildkameras sichtbar gemacht werden kann. Die Wärmestrahlung von Menschen oder z. B. von Fahrzeugen ist sehr gut geeignet, diese bei völliger Dunkelheit zu erkennen.
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| Wärmebildkamera: Aufnahme eines abgestellten PKW | |
Das Wärmebild-Überwachungssystem für Freigelände dient der automatisierten Kontrolle eines Geländeabschnittes vor unautorisiertem Zutritt bei Nacht oder schlechten Sichtverhältnissen. Die Wärmebildkamera ist in der Lage, Personen und Fahrzeuge, die auf einen Geländeabschnitt vorzudringen versuchen, anhand ihrer Wärmestrahlung zu entdecken.
Das Wärmebild-Überwachungssystem erfordert nicht ständig die Aufmerksamkeit des Wachpersonals, sondern erkennt automatisch Objekte, die den Alarmkriterien entsprechen, detektiert diese und bringt sie zur Anzeige. Es unterstützt damit die Absicherung großflächiger Freigelände und Sicherheitsbereiche bei Nacht oder widriger Sicht und detektiert zuverlässig das Eindringen und den Aufenthalt, die Bewegung unbefugter Personen oder Fahrzeuge.
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| Wärmebild einer Person | |
Die Außeneinheit realisiert die Schnittstellen für die analogen und digitalen Bilddaten, liefert die Versorgungsspannungen für die Infrarotkamera und tauscht die Steuer- und Statussignale mit der z. B. in einem Gebäude untergebrachten Auswerteeinheit aus.
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Die Außeneinheit ist auf einer Konsole montiert. Diese besteht aus einem Wetterschutzgehäuse mit eingebauter Infrarotkamera, dem Schwenk-/Neigekopf sowie dem Anschlusskasten für die Steuerung.
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| IROD - Außeneinheit | |
Kernstück des Wärmebild-Überwachungssystems für Freigelände ist eine Infrarot- bzw. Wärmebildkamera, die in der Lage ist, berührungslos und über große Entfernungen Wärmebilder aufzunehmen und innerhalb dieser Bilder Intensitäten zu messen. Um den Einsatz auch bei widrigen Umgebungsbedingungen zu gewährleisten, ist die Wärmebildkamera in einem Wetterschutzgehäuse montiert.
Der Schwenk-/Neigekopf gestattet durch das sequentielle Anfahren verschiedener Positionen die Vergrößerung der zu überwachenden Fläche. In unmittelbarer Nähe des Schwenk-/Neigekopfes befindet sich die Steuerung, die im Anschlusskasten untergebracht ist.
Die Auswerteeinheit besteht aus einem leistungsfähigen PC-System mit digitaler Grabberkarte, FastEthernet-Verbindung zur Steuerungseinheit sowie Baugruppen zur opto-elektrischen Signalumsetzung zwischen Lichtwellenleitern und Kupferleitungen.
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| IROD - Auswerteeinheit | |
Die Auswerteeinheit empfängt die digitalen Bilddaten von der Wärmebildkamera, zugeordnet zum jeweiligen Überwachungssektor, und bereitet diese Bilddaten zur Weiterverarbeitung in der Steuerungseinheit auf.
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| IROD - Steuerungseinheit | |
In der Steuerungseinheit werden die aktuellen thermografischen Bilddaten des jeweiligen Sektors auf einem Monitor dargestellt und mit den zugehörigen letzten abgespeicherten Bilddaten dieses Sektors nach vorgegebenen Algorithmen verglichen. Entsprechend den eingestellten Alarmkriterien werden durch den Vergleich der thermografischen Bilddaten die Alarmfunktionen ausgelöst.
Am Standort der Steuerungseinheit wird auf dem ersten Monitor das aktuell erfasste Wärmebild als digitales Echtzeitbild (Live-Bild) direkt von der Auswerteeinheit dargestellt.
Auf dem zweiten Monitor der Steuerungseinheit befindet sich die Bildschirmmaske für die Anzeige, Bedienung und Alarmauswertung. Im unteren Teil der Bildschirmmaske wird das Panorama aus einzelnen Sektorbildern dargestellt, darüber das Alarmbild bzw. das jeweilige, per Mausklick ausgewählte, vergrößert dargestellte Sektorbild.
Außerdem kann über die Steuerungseinheit in bestimmten Betriebsarten auf die Steuerung des Schwenk-/Neigekopfes und die Infrarotkamera zugegriffen werden. Über ein weiteres Interface der Steuerungseinheit stehen digitale und analoge Eingänge für ausgewählte Statusabfragen der Außeneinheit zur Verfügung.
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Das Bildschirmlayout zeigt im oberen Teil das Alarmbild, darunter die (hier 16) Sektorbilder als Panorama. Das Beobachtungsfeld ist in horizontaler Richtung in Beobachtungssektoren eingeteilt. Die horizontale Aneinanderreihung dieser Sektorbilder ergibt das Panoramabild. Links vom Alarmbild sind die Anzeigefelder für die Statusmeldungen und rechts vom Alarmbild die Anzeige-/Bedien-Buttons angeordnet.
Die Bedienung des Wärmebild-Überwachungssystem für Freigelände ist mit minimalem Aufwand möglich.
In der Betriebsart Überwachung sind Bedienerhandlungen nur nach Auftreten eines Alarms notwendig (ALARM-Ampel und jeweiliger Sektor-Button auf ROT). Bei aktivierter Alarmfunktion wechselt das System automatisch in die Betriebsart Stop/Handbetrieb und mit dem Joystick des Keybords kann die Infrarotkamera im Panorama auf das gewünschte Objekt positioniert werden.
Das jeweilige Alarmbild wird automatisch mit Sektornummer, Datum und Uhrzeit auf der Festplatte abgespeichert; durch Mausklick auf den jeweiligen Sektor-Button kann dieses als Alarmbild dargestellt werden. Mit einem integriertem Programm-Modul kann für eine spätere Auswertung die Alarmursache angezeigt werden.









