Infrarotsensor - IR Sensor

Ein Infrarotsensor (IR Sensor) ist ein lichtempfindliches optoelektronisches Bauelement, dessen spektrale Empfindlichkeit im infraroten Wellenlängenbereich (850 nm ... 50 µm) liegt.

Die von InfraTec hergestellten pyroelektrischen Infrarotsensoren finden in Gasanalysatoren, Flammensensoren, Geräten der Spektralanalytik sowie der berührungslosen Temperaturmessung Anwendung. Diese Geräte vermessen die Intensität und/oder die spektrale Zusammensetzung thermischer Infrarotstrahlung.

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Der tatsächlich genutzte Wellenlängenbereich des pyroelektrischen Infrarotsensor schränkt sich deshalb bis auf einige Ausnahmen auf den Bereich zwischen (2 und 14) µm ein. Pyroelektrische Infrarotsensoren von InfraTec verwenden spezielle Absorptionsschwarzschichten und können deshalb sogar als großflächiger langzeitstabiler Empfänger für UV-Strahlung (z. B. 193 nm) aber auch mit einer Spezialbeschichtung für THz-Strahlung im Bereich 100 µm bis zu 1 mm arbeiten.

Ein Infrarotsensor zum Einsatz in niedrigen und hohen Temperaturbereichen

Je nach physikalischem Grundprinzip kann ein Infrarotsensor in einem weiten Temperaturbereich ohne Kühlung arbeiten (sogenannter thermischer Infrarotsensor) oder muss zur Erzielung einer hohen Auflösung gekühlt bzw. zumindest thermisch stabilisiert werden (Halbleiterwiderstand oder Halbleiterdiode).

Die pyroelektrischen Infrarotsensoren von InfraTec sind thermische Detektoren, die optional sogar im Temperaturbereich von (-55 bis zu +105) °C arbeiten können. Das pyroelektrische Sensorelement aus Lithiumtantalat (LiTaO3) besitzt eine Curietemperatur von 620 °C, die auch wesentlich höhere Betriebstemperaturen ermöglichen würde. Die temperaturbegrenzenden Elemente des pyroelektrischen Infrarotsensor (pyroelektrischer IR Sensor) sind das Infrarotfenster oder –filter sowie die integrierte extrem rausch- und leckstromarme Vorverstärkertechnik.