Namhafte Kunden setzen auf unsere Kompetenz in zahlreichen Anwendungsgebieten

Auch in diesem Jahr stellen wir Ihnen einige Einsatzgebiete unserer Kunden vor:

Solarturm-Kraftwerke unter extremen Klimabedingungen automatisiert überwachen

Solarturm-Kraftwerk – Überwachung der optimalen Wärmeverteilung mithilfe von Infrarotkameras von InfraTec

In der Atacamawüste entsteht eines der weltweit größten Solarturm-Kraftwerke. Künftig überwacht Solar Power Tower Check (SPTC), das neue thermografie­basierte System zur Solarturm-Kraftwerksüberwachung von InfraTec, mithilfe von insge­samt acht Infrarotkameras die optimale Wärmeverteilung des Absorbers des Kraftwerks.

Die Temperaturmessung erfolgt vollauto­matisch ohne Interaktion eines Bedieners. SPTC warnt eigenständig, wenn ein festgelegter Schwellwert überschritten wird und überträgt die Signale an das Leit­system. Das verhindert Ausfälle durch Überhitzung und spart mögliche Wartungs­kosten.

Die extremen Umweltbedingungen vor Ort verlangen eine Ausstattung mit hochverlässlichen Komponenten. Ein 19"-Schaltschrank schützt die robuste Industrie­technik vor Wind, Staub und der tagsüber fast ununterbrochenen Sonneneinstrahlung. Wetterfeste Schutzgehäuse schirmen die Kameras sicher ab. Ein speziell konzipiertes Teleobjektiv ermöglicht die formatfüllende Abbildung der Absorberflächen aus sehr großen Messabständen und schützt den Kameradetektor vor Schäden durch direkte Sonneneinstrahlung. Typisch für InfraTec bietet SPTC den Anwendern ein hohes Maß an Flexibilität.

Sowohl die Wärmebildkameras mit dem HD-Format von (2.048 × 1.536) IR-Pixeln, die Industrie-PCs als auch die Alarmeinheiten können dezentral montiert werden. Glasfaserkabel sorgen für das Übertragen der Daten bei völliger Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen. Über die SPTC-Software können Kunden das System indi­viduell an ihre Wünsche anpassen und einfach in die System­umgebung der jeweiligen Solarturm-Kraftwerke integrieren.

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Hochauflösende High-Speed-Thermografie an Nickel-Titan-Drähten im Zugversuch

Erwärmung und Abkühlung eines NiTi-Drahtes durch Dehnung und Entspannung

Kältemittel enthalten heutzutage häufig klimaschädliche Fluorkohlenstoffe. Wissenschaftler am Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik der Universität des Saarlandes suchen nach Alternativen und erforschen beispielsweise die ferroelastische Kühlung.

Diese Form der Kühlung setzt auf Drähte einer auf Nickel / Titan (NiTi) basierenden, pseudoelastischen Formgedächtnis­le­gierung. Eine mechanische Belastung der NiTi-Drähte bewirkt aufgrund einer spannungsinduzierten martensitischen Umwandlung große, reversible Verformungen. Dehnung und Entspannung des Drahtes sind mit der Abgabe und Zufuhr thermischer Energie verbunden. Die Forscher möchten Parameter wie die Frequenz oder die Phasenverschiebung zwischen der mechanischen Belastung und dem Wärmeübergang unabhängig steuern. Zudem wollen sie die daraus resultierende Kühlleistung für ein bestimmtes Material und eine bestimmte Gerätegeometrie messen.

Zum Einsatz kommt eine abbildende Mess-Plattform, die mit einer ImageIR ® 9300 arbeitet. Die High-End-Wärmebildkamera ist mit einem 1fach-Mikroskopobjektiv ausgestattet und erfasst den zu messenden Draht, dessen Durchmesser nur ca. 150 µm beträgt. Die exakte thermografische Temperaturmessung auch an längeren Drahtabschnitten wird durch die geometrische Auflösung von 15 µm sicher­gestellt. Dank des (1.280 × 1.024) IR-Pixel-Detektors der Kamera gelingen die Überwachung langer Teile des winzigen Drahts und die Erfassung struktureller Veränderungen. Die hohe zeitliche Auflösung der ImageIR ® 9300 von bis zu 106 Hz im Vollbildformat ermöglicht zudem das Verfolgen auch kurzzeitiger Temperaturveränderungen.

Mit freundlicher Unterstützung der Universität des Saarlandes; gekürzte Textversion

Einsatz der ImageIR ® 9300 bei der Universität des Saarlandes

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Infrarotsensorik und Messtechnik
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