Gasanalyse
Pyroelektrische Infrarotdetektoren haben ein großes Anwendungspotential in Geräten zur Gasanalyse. Die Gasidentifizierung und Konzentrationsmessung basiert dabei auf der nichtdispersiven (ohne feingliedrige spektrale Zerlegung) Absorptionsspektroskopie von infrarotem Licht (NDIR), wobei mit Interferenzfiltern im Bereich 3 ... 5µm oder 8 ... 12µm gasartspezifische Teilbereiche (Brandbreite von 100 ... 200nm) herausgegriffen werden.
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Im Gegensatz zu den dispersiven Gitter- oder FTIR-Spektrometern kann die komplizierte Form der Gas-Absorptionsbanden durch die NDIR-Gasanalyse nicht aufgelöst werden, vielmehr erfolgt eine gemittelte Signalmessung im Filterdurchlassbereich. Damit steht ein geräteseitig überschaubares, langzeitstabiles und vor allem kontinuierlich arbeitendes Messverfahren zur industriellen Gasanalyse zur Verfügung. Gasidentifizierung und Querempfindlichkeiten in Gasgemischen erfordern vielfach auch spektral mehrkanalige Auswertungen.
Zur Gasanalyse bietet InfraTec eine Vielzahl ein- und mehrkanaliger Detektoren an.
Die klassische Anordnungen für die Gasanalyse mit Filterrad und / oder mechanischem Chopper erfordern vergleichsweise schnelle (>200Hz) pyroelektrische Detektoren mit hohem Ausgangssignal. Dafür stehen mehrere Typen mit integriertem JFET oder CMOS-Operationsverstärker zur Verfügung, deren pyroelektrisches Element für Strombetrieb beschaltet ist.
Mehrkanalige (Gas- und Referenzkanäle) Detektoren zur Gasanalyse werden vielfach durch elektrisch modulierbare Strahler beleuchtet und müssen deshalb auch bei niedrigen Frequenzen eine hohe Stabilität und ein großes Signal-Rausch-Verhältnis aufweisen. InfraTec bietet innerhalb dieser Produktgruppe auch Bauelemente an, bei denen durch eine patentierte Konstruktion das Licht einer einzigen Eintrittsöffnung geometrisch in zwei oder vier Kanäle geteilt wird. Damit ist eine äußerst präzise Gasanalyse möglich.