Netze Duisburg GmbH

Fernwärmeleitungen mittels Thermografie prüfen

Basierend auf industrieller Abwärme oder regenerativen Energiequellen bietet Fernwärme die Möglichkeit, Wasser zu erwärmen und damit private, gewerbliche sowie industrielle Abnehmer zu versorgen. Voraussetzung hierfür ist ein intaktes Transportsystem. Nur so gelangt die Energie mit minimalen Verlusten zu den Verbrauchern. Um genau dies sicherzustellen, kontrolliert die Netze Duisburg GmbH das komplette Fernwärmenetz der Stadt mit Wärmebildkameras von InfraTec.

Mehrere hundert Kilometer Rohrleitungen im Fokus

Die Netze Duisburg GmbH prüfen mit Thermografiesystemen von InfraTec regelmäßig das beinahe 465 Kilometer umfassende Fernwärmenetz auf eventuelle Lecks und kontrollieren die Muffen von kunststoffummantelten Rohren auf eine perfekte Wärmedämmung hin.

Keine Aufgabe, die zu Fuß zu bewerkstelligen ist. Zum Einsatz kommt daher eine Wärmebildkamera der Serie VarioCAM® HDx research 600 mit einem Schwenk-/Neigekopf, der auf dem Dachträger eines Autos montiert ist. Ihr robustes Leichtmetallgehäuse sorgt in Kombination mit den Schutzgrad erhaltenden LEMO®-Steckverbindungen dafür, dass Witterungseinflüsse dem System nichts anhaben können. Zu der Spezialanfertigung gehört eine Kabeleinführung in den Innenraum des Fahrzeuges. Von dort aus lassen sich die Aufnahmen live auf dem Monitor eines Notebooks verfolgen und auswerten.

Optional kann die Kamera vom Schwenk-/ Neigekopf abgenommen und als handgehaltenes Gerät genutzt werden. Das mit 5,6 Zoll extrem große und sehr leuchtstarke Farb-TFT-Display erlaubt das sofortige Beurteilen von Aufnahmen. So erweitert sich das Einsatzspektrum des Thermografiesystems erheblich.

Inspection of district heating pipelines using thermography

InfraTec Lösung

Netze Duisburg GmbH
Wärmebildkamera: VarioCAM® HDx research 600

Prüfung von Fernwärmeleitungen mittels Thermografie

Spezialkonstruktion auf dem Dachträger

Prüfung von Fernwärmeleitungen mittels Thermografie

Die Aufnahme geht auf einen Schaden zurück, der zu Wasserverlusten im Fernwärmenetz führte. Mithilfe der Infrarotkamera konnte der Schaden an der Anschlussleitung für die Fernwärme schnell und genau lokalisiert werden.