Energiezentrale Forsthaus (EZF) in Bern

Brandfrüherkennung im Kraftwerk

Die Energiezentrale Forsthaus (EZF) ist ein Kraftwerk der Stadt Bern. In ihm werden jährlich rund 120.000 Tonnen Abfall verwertet. Zur Brandfrüherkennung vor Ort dient das Infrarot-Überwachungssystem WASTE-SCAN von InfraTec.

Die Anlage umfasst sieben Kameras mit Schutzgehäusen. „Zwei sind fest montiert. Damit überwachen wir Einfülltrichter und Schredderloch“, erklärt Thomas Andres, der Leiter des Werkbetriebs der EZF. „Die anderen Kameras sind mit Schwenk- / Neigeköpfen ausgestattet und dienen zur Sicherung des Kehrrichtbunkers, zweier Lagerflächen sowie der Kranparkplätze.“

Einige dieser Kameras kombinieren eine Infrarotkamera mit einer visuellen Kamera als so genanntes Twin-System. Gemeinsam mit ihren elektronisch gesteuerten Schwenk- / Neigeköpfen bieten sie die Möglichkeit einer optimierten Flächenüberwachung. Twin-Systeme und Einzelkameras sind insgesamt in zwei separate asynchrone Systeme aufgeteilt, die jeweils über eigene Rechner- und Softwarearchitekturen verfügen. Dies sorgt für maximale Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Die Wärmebildkameras sind über Profibus- Schnittstellen mit den Leit- und Lösch- systemen der Brandmeldezentrale verbunden. Wird über die Kameras oder andere Sensoren ein Brand detektiert, löst dies automatisch einen Alarm aus, der an das Löschsystem gemeldet wird und eine Sprühflutanlage aktiviert. Zusätzliche Mitarbeiter, die das System zur Brandfrüherkennung ständig im Auge behalten, benötigt Thomas Andres nicht. „Die Kameraanlage läuft automatisch. Unsere beiden Kranführer prüfen nur, ob sie in Betrieb ist.“

Brandfrüherkennung mit Überwachungssystem WASTE-SCAN
Brandfrüherkennung im Kraftwerk

Brandfrüherkennung im Kraftwerk

Die heutige Strom- und Wärmeversorgung der Stadt Bern ist ohne die Energiezentrale Forsthaus (EZF) kaum denkbar. Das Kraftwerk kombiniert eine Kehrichtverwertungsanlage (KVA) mit einem Holzheizkraftwerk und einem Gas-und- Dampf-Kombikraftwerk. In ihm werden jährlich rund 120.000 Tonnen Abfall verwertet. Daraus entstehen etwa 360 GWh Strom und 290 GWh Wärmeenergie. Für die Brandfrüherkennung setzt das schweizerische Unternehmen auf das Infrarot-Überwachungssystem WASTE-SCAN von InfraTec.

Müllbunkerüberwachung mit WASTE-SCAN