In den Sensor News erhalten Sie nicht nur Informationen zu Neuigkeiten und Ereignissen bei InfraTec, sondern auch spannende Einblicke in die breitgefächerten Anwendungsgebiete unserer Detektoren, wenn unsere Kunden berichten. Darum lohnt sich auch der Blick in das Archiv.
Liebe Leserinnen und Leser,
in diesem Jahr feiert InfraTec 35-jähriges Firmenbestehen. Basis unseres Erfolges ist die Konzentration des Know-hows aus Forschung, Technologie und Produktion am Standort Dresden und die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Dank dieses konsequenten Zusammenspiels können wir ein nachhaltiges und erfolgreiches Produktportfolio anbieten. Aktuell haben wir die PYRONEER®-Serie um einen Detektor mit thermoelektrischer Kühlung erweitert. Mit dieser Funktion lassen sich nicht nur thermische Umwelteinflüsse kompensieren, sondern auch unterschiedliche Strahlungsintensitäten, wie sie z. B. zwischen Hintergrund- und Probenmessung auftreten. Der Detektor erreicht dadurch eine deutlich höhere Messgenauigkeit und eine verbesserte Stabilität.
Mehr darüber und über weitere Themen erfahren Sie in unseren SENSOR NEWS:
In diesem Jahr feiert die InfraTec GmbH Infrarotsensorik und Messtechnik ihr 35-jähriges Bestehen: Am 24. Juni 1991 wurde unser Unternehmen in das Handelsregister Dresden eingetragen. Vom kleinen Ingenieurbüro hat sich InfraTec zu einem international tätigen Unternehmen mit mehr als 240 Mitarbeitenden entwickelt. Der Geschäftsbereich Infrarot-Sensorik ist heute einer der weltweit führenden Anbieter pyroelektrischer Infrarotdetektoren.
Kontinuierliche Investitionen in Fertigung, Forschung und internationale Strukturen haben das Wachstum von InfraTec vorangetrieben. Technologische Meilensteine wie Fabry-Pérot-Detektoren, digitale PyrIQ®-Modelle und die neuen High-Performance-Detektoren der PYRONEER®-Serie auf DLaTGS-Basis unterstreichen unsere Innovationskraft. Von den Kunden wird besonders die einzigartige Kombination aus industrieller Expertise im Komponentenbau und eigener Herstellung der Detektorbestandteile geschätzt, aber auch der hohe Grad der Organisation und die Ernsthaftigkeit, mit der wir uns der gestellten Aufgaben annehmen. Beste Voraussetzungen also, auch in Zukunft auf Erfolgskurs zu bleiben!
Der innovative Detektor DSV-7341, der sowohl für Premium- als auch für mobile FTIR-Spektrometer entwickelt wurde, bietet dank hermetischer Versiegelung nicht nur hervorragenden Schutz vor Feuchtigkeit: Die Integration eines thermoelektrischen Kühlers (TEC) und eines Thermistors mit negativem Temperaturkoeffizienten (NTC) sorgt darüber hinaus für eine stabile Betriebstemperatur im Inneren des Detektors. Die Kombination dieser beiden Komponenten ermöglicht es dem Nutzer, die Temperatur des Chips kontinuierlich zu überwachen, den TEC zu regulieren und so den Detektor-Chip zu temperieren. Der temperaturabhängige elektrische Widerstand des NTC lässt sich an zwei dafür vorgesehenen Detektor-Pins messen und als Feedbacksignal für den externen TEC-Controller verwenden. Auf diesem Wege können nicht nur thermische Umwelteinflüsse kompensiert werden, sondern auch unterschiedliche Strahlungsintensitäten, wie sie z. B. zwischen Hintergrund- und Probenmessung auftreten. Der neue DSV-7341-Detektor erreicht dadurch eine deutlich höhere Messgenauigkeit und eine verbesserte Stabilität.
Die Detektoren der PyrIQ®-Serie sind mit einer anwendungsspezifischen integrierten Schaltung (ASIC) ausgestattet. Verstärkung, Signalaufbereitung und Analog-Digital-Wandlung erfolgen damit bereits im Detektor. Das von der ASIC bereitgestellte digitale 16-Bit-Signal kann mit Abtastraten bis zu 1 kHz über eine Standard-Kommunikationsschnittstelle (I2C) ausgelesen und unmittelbar von einem Mikrocontroller weiterverarbeitet werden. Das
ermöglicht eine vereinfachte Systemintegration,
verbessert die elektromagnetische Verträglichkeit (EMC) und
garantiert die volle Flexibilität bei der Konfiguration der Detektorparameter.
Eingesetzt werden die PyrIQ®-Detektoren in der Praxis unter anderem in verschiedenen Emissionsmessgeräten zur Gas- und Rauchanalyse. Mit Hilfe des digitalen Ausgangssignals ließ sich die Entwicklung der Messgeräte deutlich vereinfachen.
Kältemittel kommen in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz, so etwa beim Kühlen, Klimatisieren oder Heizen in Haushalten und der Industrie. Die meisten Kältemittel sind bei Raumtemperatur und Normaldruck gasförmig und werden oft als Kältemittelgase oder Kühlgase bezeichnet. Viele dieser Substanzen weisen charakteristische IR-Absorptionsbanden auf, die eine Detektion mittels NDIR-Gasanalyse und damit das frühzeitige Erkennen von Leckagen in den geschlossenen Kältesystemen ermöglichen.
Für Kühlgase wie CO2 oder Kohlenwasserstoffe stehen Standard-IR-Filter zur Verfügung. Für andere Kältemittel müssen Detektor und Filter von unseren Experten applikationsspezifisch ausgewählt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich dabei der Einsatz von planaren Mehrkanaldetektoren. Damit stehen für die exakte Detektion der Kältemittel ein Referenzkanal sowie eine große Auswahl an Filtern zur Verfügung.


