Mit dem kontinuierlichen Wachstum des Marktes verstärken wir permanent unser Entwicklungsteam, um auch auf neueste Trends, wie beispielsweise den Einsatz der Mikrosystemtechnik (MOEMS), reagieren zu können und unsere Fertigung für die zukünftigen Anforderungen vorzubereiten. Neben der Entwicklung von neuen Produkten für unsere Kunden arbeiten wir gemeinsam mit Projektpartnern in verschiedenen Förderprojekten an zukünftigen Infrarot-Sensorgenerationen.

Unser Know-how spiegelt sich zum Beispiel in Produkten wie dem Mikrospektrometer mit integriertem MOEMS-basiertem Fabry-Pérot-Filter wider, welches eine führende Innovation im aktuellen Wettbewerb ist und mit zahlreichen Preisen der optischen Industrie ausgezeichnet wurde.

KERAMIR – Monolithischer keramischer IR-Emitter

KERAMIR – Monolithischer keramischer IR-Emitter

Neuartige thermische Strahler mit Plus an Leistung und Zuverlässigkeit

Im Projekt KERAMIR wollen die Partner InfraTec und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS mit finanzieller Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union die technologischen Grundlagen für eine vollkommen neue Klasse keramik¬basierter IR-Emitter legen. Diese sollen sich besonders durch eine hohe Strahlungsleistung im mittleren und fernen Infrarotbereich, hervorragende Langzeitstabilität der optischen und elektrischen Eigenschaften, hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer sowie eine sehr kompakte oberflächenmontierbare Bauform auszeichnen. Um diese teils widerstrebenden Anforderungen zu erfüllen, wird die keramische Mehrlagentechnologie eingesetzt. Dadurch kann der IR-Emitter als vollständig monolithisches Keramikbauteil realisiert werden. Die Kerninnovation besteht darin, dass die strahlende Fläche als dünne freitragende keramische Membran in Kombination mit einer dünnen metallischen Schicht ausgeführt wird.

MIREX Projekt - Explosionsgeschützten Gaswarngeräts für Rettungskräfte - Bildnachweis: © iStock.com / inhauscreative

Ausrüstung für den Notfall

InfraTec unterstützt die Entwicklung eines neuen explosionsgeschützten Gaswarngeräts für Rettungskräfte

Gaswarngeräte zur Erkennung explosiver und brennbarer Gase sind ein unerlässlicher Bestandteil der Schutzausrüstung von Feuerwehr, Katastrophenhilfe und anderer ziviler Schutzkräfte. Anhand dieser Geräte können Helfer erkennen, ob am Notfallort eine explosionsfähige Atmosphäre herrscht, die eine ansonsten nicht erkennbare Gefahrenlage darstellt. Für ein schnelles, sicheres und effizientes Eingreifen ist eine möglichst genaue Kenntnis über die explosiven Gase und deren räumliche Ausdehnung entscheidend. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projektes MIREX, das im Mai 2019 endet, arbeitet InfraTec an der Entwicklung eines neuartigen Geräts, das eine schnellere und genauere Beurteilung der Gefahrenlage unterstützt.

Pyroelektrischer Detektor LIE-651 von InfraTec

Im Dienste der Metrologie

Internationale Messinstitute nutzen pyroelektrische Detektoren von InfraTec

Ein Messinstrument, das wissenschaftlich fundierte Daten ermitteln soll, muss zuvor kalibriert werden. Erst danach kann es verlässliche Informationen ausgeben, die als vergleichbar und wiederholgenau gelten. Institutionen wie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) oder das National Institute of Standards and Technology (NIST) legen als führende Instanzen weltweit die Grundlage für eine korrekte Kalibrierung von Messinstrumenten. InfraTec unterstützt die Arbeit von PTB und NIST und stellt ihnen Detektoren wie den LIE-651 zur Verfügung.

Breitbandiges, lötbares Infrarot-Fenster für pyroelektrische Detektoren

Auf Nummer sicher

InfraTec schützt seine Detektoren künftig durch speziell entwickelte Infrarotfenster gegen hohe Luftfeuchtigkeit.

Pyroelektrische Detektoren sind sensible Bauteile. Damit sie über ihre gesamte Lebensdauer hinweg korrekte Signale liefern, muss in ihrem Gehäuse eine exakt definierte Atmosphäre herrschen. Denn bereits geringe Mengen beispielsweise von Feuchte im Inneren der Detektoren rufen Leckströme hervor und verursachen so Abweichungen von den Funktionsparametern. Verhindern kann dies nur ein absolut hermetisch dichter und langzeitstabiler Gehäuseverschluss. InfraTec hat mit finanzieller Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union ein breitbandiges, lötbares Infrarot-Fenster entwickelt, das einen solchen Schutz gewährt.

Entwurf für spritzgegossenen Chipträger vor der Anfertigung der ersten 400 Muster

Neues tragendes Element

Mit Chipträgern aus Kunststoff möchte InfraTec seine Detektoren künftig weiter verbessern

Seit langem verwendet InfraTec für seine pyroelektrischen Infrarotdetektoren aus metallischen Formätzteilen gefertigte Chipträger. Nicht immer erreichen die nur wenige Millimeter großen Komponenten in Bezug auf Formgebung und Abmessungen die gesetzten Vorgaben. Zudem können Abweichungen vom eigentlichen Design ungewollt veränderte Detektoreigenschaften nach sich ziehen. In der Produktion erhöhen sich entsprechend Prüfaufwand und Ausschuss beträchtlich. Alternative Fertigungsmethoden für Chipträger besitzen das Potential, hier gleichmäßigere Ergebnisse zu erzielen. Mit finanzieller Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union forscht InfraTec deshalb an Bauteilen, die aus spritzgegossenem metallisierten Kunststoff bestehen.

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